Wieso ist meine Webseite so langsam?


  14. November 2017 | Michael Eichmann

Zumeist ist eine zu langsame Webseite die Summe von vielen kleinen Problemen, welche die Seite verlangsamen. Benötigt eine Homepage beim Laden länger als ungefähr 3 Sekunden, verlassen die meisten Benutzer die Seite wieder.

In diesem Artikel sind einige typische Probleme beschrieben und wie Sie diese auf einfache Weise beheben können.

Bilder und Videos im Griff

Moderne Webseiten bieten viele hochauflösende Bilder, Videos und andere multimediale Inhalte. Diese verbessern zwar das Besuchererlebnis, beeinflussen aber auch die Ladezeit Ihrer Webseite. Wenn Sie sich an die folgenden Faustregeln halten, wird der negative Effekt auf die Ladegeschwindigkeit verringert:

  • Platzieren Sie nur Bilder, wenn diese effektiv etwas aussagen.
  • Verwenden Sie die richtige Bildgrösse: Für ein kleines Bild zur Veranschaulichung Ihres Textes müssen Sie kein hochauflösendes 10-Megapixel Bild verwenden. Ein Bild unter 1000 Pixeln in Breite und Höhe reicht normalerweise völlig aus.
  • Verwenden Sie die Dateiendung “.jpg”, da diese in der Dateigrösse wesentlich kleiner als z.B. Bilder mit der Endung “.png” oder “.bmp” sind.
  • Bilder, die Sie direkt von der Kamera auf die Webseite laden möchten sind normalerweise viel zu hochauflösend. Verkleinern Sie diese Bilder bevor Sie diese auf die Webseite laden. Einige Systeme wie z.B. WordPress bieten die Möglichkeit die Bilder nach dem Hochladen direkt oder gar automatisch zu verkleinern.

Webseite und Plugins kontrollieren

Auch die Webseite selbst kann durch Ihre jeweilige Umsetzung zum Problem werden. Ist diese nicht professionell eingerichtet, kann das auf Kosten der Ladezeiten gehen.
Jedoch können bereits einfache Tipps helfen, Ihre Webseite zu beschleunigen:

  • Verwenden Sie nur Plugins (Erweiterungen für Ihr System), die Sie wirklich brauchen. Jedes Plugin benötigt Rechenzeit und bindet zumeist weitere Dateien auf die Webseite ein, die dann zusätzlich heruntergeladen werden müssen.
  • Wählen Sie die Plugins sorgfältig aus: Achten Sie beim Hinzufügen eines Plugins wie oft das Plugin bereits verwendet wurde. Nehmen Sie weit verbreitete Plugins, da diese normalerweise nicht über gröbere Geschwindigkeitsprobleme verfügen und gut gewartet werden.

Richtiges Hosting wählen

Da der Server, also der Grosscomputer auf dem Ihre Webseite läuft, durchaus eine wichtige Rolle spielt, lohnt es sich auf einen bewährten Hoster zu setzten und nicht nur das günstigste Angebot auszuwählen. Bekannte Hoster setzten leistungsfähigere Server und besser optimierte Systeme ein, was sich auch direkt auf die Ladezeiten Ihrer Webseite auswirkt.

Problempunkt mobile Geräte

Wenn Ihre Webseite bereits auf dem Desktop Computer zu lange Ladezeiten aufweist, ist es wahrscheinlich auf dem Handy noch schlimmer. Lange Ladezeiten sind oft auch mit grossen zu übertragenden Datenmengen verbunden, was wiederum auf Handys mit kostenpflichtigen und langsameren Datenverbindungen problematisch ist.
Auch für die Platzierung in Suchmaschinen spielt die Leistung Ihrer Webseite eine Rolle. Es empfiehlt sich also sehr, die Seite möglichst schnell zu halten.

Website Health Check

Probleme mit “zu langsamen Webseiten” können vielseitig und auch wesentlich komplexer sein. Falls alle oben gelisteten Tipps nichts oder kaum etwas genützt haben, können Sie Ihre Webseite auch vom professionellen Webentwickler untersuchen lassen. Je nachdem gibt es dann Lösungen, welche die Ladezeiten ohne viel Aufwand um wertvolle Sekunden verkürzen können.

Lädt Ihre Webseite trotz diesen Tipps noch immer nicht genügend schnell? Kontaktieren Sie uns für eine detaillierte Analyse mit Behebungsvorschlägen. Wir können helfen.